Leider weisen mittlerweile viele Hunde- aber auch Katzenrassen eine genetische Prädisposition für bestimmte Fehlbildungen bzw. für frühzeitige degenerative Veränderungen des Bewegungsapparats auf. Unter der genetischen Prädisposition versteht man die genetisch, d.h. erblich bedingte Anlage bzw. Empfänglichkeit (Prädisposition) für bestimmte Erkrankungen. Die genetische Prädisposition ist durch die in den Genen enthaltene DNA eines Tieres bestimmt.

Besonders betroffen von Störungen der Muskel- und Skelettentwicklung sind grosse, schnellwachsende Hunderassen, aber auch bestimmte kleine Hunde die s.g. chondrodystrophen Rassen (z.B. Dackel, Jack Russel Terrier u.a.), die durch kurze krumme Beine auffallen.

Die Ursachen für deren Entstehung, sind nicht für alle Erkrankungen eindeutig geklärt.

Früherkennung und eine zeitgerechte Therapie spielen eine sehr grosse Rolle für die spätere Lebensqualität dieser Tiere.

Besonders wichtig ist die frühe Diagnostik folgender Skelettfehlbildungen:

  • Hüftgelenksdysplasien
  • Ellbogendysplasien
  • Osteochondrosis dissecans (s.g. Gelenkchips)
  • Patellaluxationen

Die erste Untersuchung auf diese Erkrankungen erfolgt beim jungen Hund zwischen dem 4. und 5. Lebensmonat. In diesem Alter schliessen sich die Wachstumsfugen der für uns relevanten Knochen, und im Falle eines auffälligen Befundes ist eine frühzeitige Therapie noch möglich.

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